Herzlich Willkommen auf der Internetseite der

Logopädischen Praxis Gaby Preiß


Auf diesen Seiten erhalten Sie Informationen rund um die Logodädische Praxis in Sinzig sowie über das Thema Logopädie im Allgemeinen.

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in Vorbereitung...

Neben spezifischen Übungen enthält jede logopädische Therapie Gespräche über
die gesteckten Ziele, den Therapieverlauf und den zu erwartenden Erfolg. Des
Weiteren erhalten die Patienten Anleitung zum selbständigen häuslichen Üben.

Besondere Wertigkeit liegt in der Transparenz der Therapieangebote und im
Einbezug der Eltern und Angehörigen der Patienten.

Menschen, die in eine logopädische Therapie kommen, sollen eine individuell
zufriedenstellende Kommunikationsfähigkeit erlangen können.
Erscheinen im Allgemeinen Behandlungsziele gleich oder ähnlich, sind diese
im Speziellen doch sehr individuell.

Die Dauer der therap. Intervention kann sich von wenigen Wochenstunden
bis hin zu mehreren Monaten / Jahren erstrecken. Sie ist u.a. abhängig
von der Art und Schwere der Störung, der Persönlichkeit, der Gesamtent-
wicklung aber auch dem sozialen Umfeld des Patienten.

In der Regel finden die 30- oder 45- minütigen Therapieeinheiten einmal pro
Woche statt ( bei Bedarf und Indikation auch mehrmals wöchentlich ).
Die Regelmäßigkeit der Teilnahme an den Therapien sowie des häuslichen
Übens ist wichtig für eine dauerhafte Verbesserung der jeweiligen
Problematik.
Das Tätigkeitsfeld der logopädischen Praxis beinhaltet die Diagnostik, Therapie und Beratung der Patienten und ihrer Angehörigen zu folgenden Störungsbildern:

Sprech-, Sprach-, Stimm- und Schluckstörungen.
( nähere Informationen unter der Rubrik "Leistungen" )

Logopäden sind gesetzlich dazu verpflichtet, Untersuchungen oder Behandlungen
nicht ohne die so genannte ärztliche Heilmittelverordnung ( Rezept )
durchzuführen.

Der jeweils untersuchende Arzt stellt dabei die Notwendigkeit einer logopä-
dischen Behandlung fest. Der Verordnung einer logopädischen Therapie liegen
die Heilmittelrichtlinien zugrunde.

Bei den gesetzlichen Krankenkassen besteht eine Frist von 10 Tagen zwischen
Ausstellungsdatum und Therapiebeginn. Eine Heilmittelverordnung sollte daher
nicht älter als 14 Tage sein.

Die Heilmittelverordnung wird zum ersten Termin mitgebracht und verbleibt
in der Praxis.

Der Begriff Logopädie kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus
"logos" ( das Wort, der Sinn ) und "paideia" ( Unterricht, Erziehung )
zusammen. Speziell befasst sich die Logopädie mit dem Gebiet der
Kommunikation und deren möglicher Störungen.
Das Ziel einer Therapie ist somit der Aufbau oder das Wiedererlangen
einer individuell zufriedenstellenden Kommunikationsfähigkeit.


Der Beruf Logopäde / -in gehört zur Gruppe der nichtärztlichen Medizinalfach-
berufe. Seit 1980 ist das Berufsbild gesetzlich geregelt und die Berufs-
bezeichnung geschützt.

Nach der intensiven Erhebung von Anamnese ( spez. Vorgeschichte ) und
Diagnostik ( anhand speziell entwickelter Testverfahren ) erfolgt die
Beratung des Patienten und dessen Angehörigen sowie die Aufstellung
zielgerichteter und systematischer Aufgaben zur Erlangung des oben
genannten Zieles ( Therapieplan ).

Eine Kooperation mit behandelnden Ärzten, Physio- und Ergotherapeuten,
Psychotherapeuten u.a. Fachkräften kann zusätzlich eine wichtige Basis
für eine erfolgreiche und transparente Behandlung darstellen.
In der Regel finden die Therapiemaßnahmen in der Praxis statt, bei
Bedarf und entsprechender Indikation jedoch auch außerhalb.
wir helfen bei:

Sprechstörungen

Störung, bei der Laute ersetzt, falsch gebildet oder weggelassen werden

Sprachstörungen

Störung im Einsatz von Lauten in ihrer bedeutungstragenden Funktion

Stimmstörungen

aufgrund organischer, funktioneller und / oder hormoneller Erkrankungen

Schluckstörungen

Störungen der Aufnahme, der Zerkleinerung und des Transportes von
Nahrung oder Flüssigkeiten sowie deren Koordination

Lese-, Rechtschreibschwäche

Störung beim Erlernen des Lesens und infolge dessen auch des Schreibens

Hörstörungen

Sprech- oder Sprachstörungen aufgrund von Hördefiziten

des weiteren:

Schnarchtraining, Stimmbildung, Atemtraining, Phonetiktraining
Sie erreichen uns mit dem PkW aus allen Richtungen über die Barbarossastraße. Dort nehmen Sie bitte die Zufahrt zur Stadtverwaltung / Arbeitsamt.
Öffentliche Parkplätze stehen in diesem Bereich ausreichend zur Verfügung.
Die Praxis befindet sich hinter der Stadtverwaltung auf dem Kirchplatz.

mit dem Auto aus Richtung Bad Bodendorf:
- von der Ahrtalstraße / B 266 kommend Ausfahrt Richtung: Sinzig Nord
- rechts abbiegen auf die Kölner Straße / L 82
- im Kreisverkehr dritte Ausfahrt auf die Bararossastraße / L 82


mit dem Auto aus Richtung Koisdorf:
- auf der Harbachstraße / K 45 in Richtung: Im Herrental
- im Kreisverkehr erste Ausfahrt auf die Wallstraße / K 44
- im nächsten Kreisverkehr zweite Ausfahrt auf die Bararossastraße / L 82


mit dem Auto aus Richtung Remagen:
- von der B9 kommend Ausfahrt Richtung: Königsfeld / Sinzig Süd
- nach rechts abbiegen auf die Lindenstraße / L 82
- im Kreisverkehr zweite Ausfahrt auf die Barbarossastraße / L 82


mit dem Auto aus Richtung Bad Breisig:
- von der B9 kommend Ausfahrt Richtung: Sinzig / Königsfeld
- nach links abbiegen auf Trifterweg / L 82
- im Kreisverkehr zweite Ausfahrt auf die Barbarossastraße / L 82

mit dem Zug:
- vom Bahnhofsplatz in die Barbarossastraße / L 82

Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen


Logopädische bzw. sprachtherapeutische Therapie ist als Heilmittel Bestand-
teil der medizinischen Grundversorgung der gesetzlichen Krankenkassen.

Von allen Zuzahlungen befreit sind Kinder und Jugendliche bis zum voll-
endeten 18. Lebensjahr. Alle anderen Versicherten sind zuzahlungspflichtig
und müssen einen Eigenanteil von 10 % der gesamten Therapiekosten
( max. bis zu 2 % des Bruttojahreseinkommens ) sowie eine Rezeptgebühr
von 10,- € tragen, außer sie sind durch die jeweilige Krankenkasse befreit.

Versicherte der privaten Krankenkassen


Private Krankenkassen übernehmen die Kosten einer logopädischen
Therapie in dem Umfang, wie er bei Vertragsabschluss vereinbart wurde.

Bitte informieren Sie sich vor Beginn einer Behandlung über die Ihnen
entstehenden Kosten und in welcher Höhe unsere Leistungen von Ihrer
Krankenversicherung bezahlt werden.
Um sich oder Ihr Kind anzumelden, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt
mit der Praxis auf.

Sollten Sie niemanden erreichen, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht
auf dem Anrufbeantworter; Sie werden schnellstmöglich zurückrufen.

In der Regel liegen die telefonischen Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag:

12:00 - 16:00 Uhr

Logopädische Praxis
Gaby Preiß
Kirchplatz 8
53489 Sinzig

Telefon: o2642 / 3o89155
Fax: o2642 / ---

e-mail: info@logopädie-sinzig.de
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Logopädische Praxis
Gaby Preiß
Kirchplatz 8
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Telefon: o2642 / 3o89155
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Logopäden arbeiten auf Weisung des jeweiligen Arztes des Patienten.
Daher benötigen wir eine von ihm ausgestellte aktuelle Heilmittelverordnung.

In der ersten Therapieeinheit erfolgt die detaillierte Diagnostik zum ange-
gebenen Befund. Dabei werden z.Bsp.: die sprachlichen oder stimmlichen
Fähigkeiten des Patienten in ihren verschiedenen Teilbereichen erfasst.
Zusammen mit der Anamnese ( Vorgeschichte ) bilden die gesammelten
Daten die Grundlage für die folgende therapeutische Intervention.

Verordnungen können von Ärzten ausgefertigt werden, die Kenntnisse im
Bereich der Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen besitzen.
Dies sind z.Bsp.: Allgemein- und Hausärzte, Kinderärzte, HNO-Ärzte,
Phoniater, Kieferorthopäden, Pädaudiologen, Kinder- und Jugendpsychiater
und Neurologen.

Für die Aufnahme der logopädischen Tätigkeit benötigen wir das
Rezeptformular Muster 14.

Sollte eine Therapie ( z.Bsp. für das Erlernen der physiologischen Atmung )
seitens des Patienten erwünscht sein, eine Heilmittelverordnung jedoch nicht
erstellt werden, besteht die Möglichkeit der Privatrechnung.

Einblicke aus der alten Praxis in Koblenz

azn azv szn

szv tzn tzv

Eine logopädische Beratung beinhaltet grundlegend die Aufklärung über
die Art und Ausprägung der jeweils vorliegenden Kommunikationsstörung
sowie über deren Ursachen und Auswirkungen.

Der Therapeut informiert über die Inhalte und den Verlauf der Behandlung.

Zur Verbesserung der Verständigungsmöglichkeiten im Alltag gibt er
Angehörigen Ratschläge zum Umgang mit dem Betroffenen an die Hand.

Er vermittelt Kenntnisse zur Förderung und Steigerung seiner Kompetenzen
auch außerhalb der Therapie und bietet bei Bedarf Unterstützung im Erwerb
von Ersatzstrategien.

Des Weiteren liegen Möglichkeiten der Beratung z.Bsp.: in der Vermittlung
von weiterführenden Informationsquellen, ergänzenden Therapiemöglichkeiten
( Ergotherapie, Frühförderung ) und Adressen zu Selbsthilfegruppen.

Kleines Logopädisches Wörterbuch

Hier finden Sie Erläuterungen zu den wichtigsten logopädischen / sprachtherapeutischen Fachbegriffen.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A - Abduktionsstellungen bis Automatismen

Abduktionsstellung

Öffnungsstellung der Glottis (Stimmritze) während der Ruheatmung

Abknall

Ventiltönchen

addental

an den Zähnen liegend

Adduktionsstellung

Verschluss der Glottis (Stimmritze) beim Husten oder Stimmproduktion

Adenoide

Rachenmandeln, "Polypen"

Adenotomie

chirurgische Entfernung der Rachenmandeln

Agnosie, auditive

Unfähigkeit, Geräusche und Laute zu erkennen und zu unterscheiden

Agraphie

Unfähigkeit zu schreiben infolge einer Aphasie

Agrammatismus

schwerste Form des Dysgrammatismus; schwere Beeinträchtigung der Produktion grammatischer Strukturen, Beschränkung auf Ein- Wort- Äußerungen oder "Telegramm-Stil", Gesagtes kann vom Gesprächspartner häufig nur über Mimik, Gestik oder Tonfall erschlossen werden

Alalie

hochgradige Einschränkung in der Lautbildung

alaryngeal

ohne Kehlkopf

Alexie

Unfähigkeit, zu lesen bei intaktem Sehvermögen infolge Aphasie, häufig in Verbindung mit Agraphie

Ambidexter

jemand, der sowohl die linke als auch die rechte Hand gleich gut benutzen kann

Amelie

angeborenes Fehlen von Gliedmaßen

Anamnese

Vorgeschichte des Kranken und seiner Krankheit

Anarthrie

schwerste Form der Dysarthrie; zerebral bedingte vollständige Störung der Lautbildung bei z.T. voll ausgeprägtem Sprachverständnis

Anatomie

Lehre vom Bau des Körpers

Anginatonsillaris

Entzündung des Kehlkopfes und der Tonsillen

Ankyloglossie

verkürztes Zungenbändchen, das ein Herausstrecken verhindert

Anotie

Fehlen der Ohrmuschel

Ansatzrohr

beschreibt alle Räume oberhalb der Glottis (Stimmritze), die zur Bildung der Stimme dienen

Apallisches Syndrom

tiefes Koma, bedingt durch eine funktionelle Unterbrechung von Endhirn und Hirnstamm nach Schädelhirntrauma, Blutungen oder Tumor

Apex

Spitze; A. linguae(Zungenspitze)

Aphasie

zentrale Sprachstörung; Verlust bzw. Störung der bereits ausgebildeten Sprachfähigkeit durch Schädigung des Gehirns bzw. der Sprachzentren, bei der trotz erhaltener Intelligenz und intakter Sprechwerkzeuge Begriffe nicht mehr in Wort- oder Schriftbilder umgesetzt werden können oder Gesprochenes oder Geschriebenes nicht mehr begrifflich aufgenommen werden können

Aphonie

Stimmverlust, Stimmlosigkeit; keine stimmhaften Anteile beim Sprechen

Apoplex, Apoplexie

Schlaganfall

Apraxie

Unfähigkeit bzw. Störung in der Auswahl und zeitlichen Abfolge von aufeinanderfolgenden Einzelbewegungen und Handlungen. ideomotorische Apraxie, ideatorischeApraxie, buccofaciale Apraxie (Apraxie der Mund- und Gesichtsmuskulatur), Sprechapraxie

Aprosexie

Störung der Aufmerksamkeit und Konzentration

Artikulation

Lautbildung; Formung von Sprachlauten durch Bewegung der äußeren Sprechwerkzeuge

Artikulationszone

Ort der Lautformung; A.: Lippen (p, b, m, f, w) A.: Zungenspitze/Schneidezähne (t, d, n, ch1 wie Milch, l und Zischlaute) A.: Zunge/weicher Gaumen (g, k, ch2 wie wach, ng, r) A.: Zungenwurzel/Rachenwand (schweiz. ch) A.: Kehlkopf (h)

Aspiration

Eindringen von Fremdkörpern in die unteren Atemwege

Asphyxie

Atemstillstand

Ataxie

Form der Zerebralparese (zerebralen Bewegungsstörung); Störung der Bewegungskoordination, Störung des Zusammenwirkens von Muskelgruppen

Atemstütze

Appoggio; Aktivierung der Ausatmungsmuskulatur zur gleichmäßig kontrollierten Luftabgabe insbes. beim Gesang

Atrophie

Muskel-, Gewebeschwund

Audiogramm, Tonaudiogramm

Hörkurve; Verlauf beschreibt die Fähigkeit bei welcher Lautstärke einzelne Frequenzen wahrgenommen werden

Audiologie

Lehre vom Hören

Audiometrie

Methode zur Messung des Hörvermögens

auditiv

das Hören betreffend

audititve Wahrnehmung

Fähigkeit, Hörreize wahrzunehmen, zu unterscheiden und zu erkennen

Auricula

Ohrmuschel

Autismus

extrem ausgeprägte Kontaktstörung, Teilnahmslosigkeit durch Versunkensein in die eigene Ideenwelt und Absperrung gegenüber der Außenwelt, häufig verbunden mit Bewegungsstereotypien

Automatismen

immer wiederkehrende, formstarre Äußerungen (recurringutterances) infolge einer Apasie

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

B - Balbuties bis Bruxismus

Balbuties

Synonym für Stottern

Bilingualismus

Erlernen zweier Muttersprachen

binaural

beide Ohren betreffend

Bolus

mit Speichel durchsetzter Speisebrei, der zum Schlucken bereit ist

Brocaregion, Brocazentrum

Motorisches Sprachzentrum im Stirnlappen der dominanten Hemisphäre im Gehirn, in dem der Bewegungsentwurf zur Umsetzung gedanklicher Inhalte in Sprache erfolgt

Bronchien

Äste der Luftröhre in die Lunge

Bruxismus

Zähneknirschen

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

C - cerebral bis Costoabdominalatmung

cerebral

das Gehirn (Großhirn) betreffend

Cerebralparese Zerebralparese

motorische Schwäche ausgelöst durch eine Hirnschädigung

Cerumen

Ohrenschmalz

Chitismus

fehlerhafte Aussprache der ch-Laute

Clavicularatmung

Hochatmung bes. im Schlüsselbeinbereich

Cochlea

Gehörschnecke; beinhaltet das Hörorgan

CochleaImplant (at)

Prothese, welche die ausgefallenen Funktionen des Innenohres ersetzen soll; Schall wird über ein Mikrofon aufgenommen und in eine Abfolge elektrischer Impulse umsetzt, welche mittels Elektroden über die Hörnervfasern an das Gehirn weitergeleitet werden.

Cortex

Großhirnrinde

Costoabdominalatmung

gemischter, physiologischer Atemtyp, der sich aus Anteilen von Brust- und Bauchatmung zusammensetzt

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

D - Deklination bis Dyspraxie

Deklination

grammatische Veränderung eines Wortes (Substantiv, Nomen) nach Kasus, Genus, Numerus

Demenz

fortschreitender geistiger Abbau durch Krankheits- oder Rückbildungsvorgänge im Gehirn

dental

die Zähne betreffend; im Zusammenhang mit der Artikulation bezeichnet dental die Zungenposition z.B. addental (an den Zähnen liegend) oder interdental (zwischen den Zähnen liegend)

Dentition

Zahndurchbruch zum Milch- oder Dauergebiss

Deprivation

gehabter und erlebter Mangel

dexter

rechts

Diagnose

Befund, Ergebnis einer Untersuchung

Diagnostik

Durchführung einer Untersuchung zur Erlangung eines Befundes

Diaphragma

hier: Zwerchfell

Diastema

Lücke zwischen den oberen Schneidezähnen

dichotisch

beidohrig

Differentialdiagnose

Abgrenzung und Unterscheidung zu anderen ähnlichen Krankheitsbildern

Diskrimination

Unterscheidung

Diskrimination, auditive

lautliche Unterscheidung von Gehörtem

Disposition, familiäre

Veranlagung innerhalb einer Familie

dominante Hemisphäre

stärker ausgebildete Hirnhälfte, die für sprachliche Leistungen zuständig ist

Dysakusie

subjektive fehlerhafte Empfindung von Schallereignissen; Tinnitus

Dysarthrie

Störung des Sprechens und der Stimme aufgrund von Schädigungen zentraler Bahnen und Kerne

Dysfunktion

Funktionsstörung, Fehlfunktion

Dysglossie

Störung der Lautbildung aufgrund pathologischer Veränderungen an den Sprechwerkzeugen

Dysgnathie

Zahn- und/oder Kieferfehlstellung

Dysgrammatismus

Störung der Fähigkeit, die Regeln der Wort- und Satzlehre in der Muttersprache richtig einzusetzen, z.B. Satzbildung, Artikelbildung, Beugung, Kasus

Dyskranie

Schädelmissbildung

Dyslalie

Störung der Lautbildung

Dyslexie

Störung des Lesens, Leseschwäche

Dyskalkulie

Störung des Rechnens, Rechenschwäche

Dysphagie

Störung des Schluckvorgangs

Dysphasie

zentrale Sprachstörung in Form eines erschwerten "Sprechen-Könnens"

Dysphonie

Störung der Stimme

Dyspnoe

Atemnot

Dyspraxie

mangelnde Fähigkeit, Körperteile zweckmäßig zu bewegen; vgl. Apraxie

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E - Echolalie bis Expiration

Echolalie

wörtliche oder leicht abgewandelte spontane Wiederholung von Gehörtem

Embolophrasie

wiederkehrende Flickwörter (z.B. "also", "und so", "ach ja" )

Emotion

Gefühl

Entwicklungsalter

statistischer Annäherungswert/Vergleichsalter; unabhängig vom Lebensalter wird damit angegeben, ab welchem Alter eine bestimmte Fähigkeit (z.B. grob- oder feinmotorisch) im Normalfall zu erwarten ist

Epiglottis

Kehldeckel

Epilepsie

Anfallsleiden mit verschiedenen Ursachen

Ergotherapie

Beschäftigungstherapie

Eugnathie

Normalbiss mit regelrechter Okklusion (Verzahnung)

Eutonie

Zustand ausgeglichener Körperspannung (Tonus)

Explosivlaute, Plosive

Konsonanten, die durch "Sprengen eines Verschlusses" gebildet werden: p, t, k

Exspiration

Ausatmung

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F - facial (is) bis funktionelle Stimmstörung

facial(is), fazial

zum Gesicht gehörend

faucal

den Rachen betreffend

Fazialislähmung, Fazialisparese

Lähmung der Gesichtsmuskulatur; Unterscheidung in periphere und zentrale Lähmung

Flexion

Wortbeugung, Konjugation, Komparativ

Flüsterstellung

Stimmlippenstellung, bei welcher der vordere Teil der Glottis geschlossen ist, im hinteren Teil ein dreieckiger Spalt vorhanden ist (Flüsterdreieck)

Frikative

Konsonanten, die durch Reibung entstehen

Frenulum (lingualis)

Zungenbändchen

frühkindliche Hirnschädigung

Schädigung des Gehirns (Zerebralparese), die vor, während oder nach der Geburt eingetreten ist

funktionell

in Bezug auf den Gebrauch

funktionelle Stimmstörung

Stimmstörung ohne nachweisbare pathologische organische Veränderungen der Stimme

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

G - Gammazismus bis Graphem

Gammazismus

fehlerhafte Aussprache des G-Lautes

Gaumenlaute

Laute g, k, ng, r

Gaumenreflex

Heben des weichen Gaumens bei Berührung

Gaumensegel

Velum; weicher Gaumen

Gaumenspalte

Spalte in der Mitte des Gaumens

Gehörgangsstenose

Verengung des äußeren Gehörgangs

Geriatrie

medizinische Fachrichtung, die sich mit der Behandlung alternder und alter Menschen beschäftigt

Glottis

Stimmritze, Raum zwischen den Stimmlippen

Glottisschlag

Ventiltönchen

Graphem

Buchstaben, die nicht in jedem Fall dem Phonem entsprechen z.B. sch = 3 Grapheme, 1 Phonem

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H - Habits bis Hypotonus, hypoton

Habits

Gewohnheiten, z.B. gewohnheitsmäßiges Ziehen an Ohrläppchen, Kratzen ohne Juckreiz; im Mundbereich z.B. Daumenlutschen oder Nägelkauen

habituell

ständig wiederkehrend, gewohnheitsmäßig

Händigkeit

Bevorzugung einer Hand; die Entwicklung der Hand kann bis über den Schuleintritt hinaus andauern und Seitenwechsel im Entwicklungsverlauf mit einschließen

Hörgerät

Hörgerät hinter dem Ohr

Heiserkeit

Sammelbegriff für alle Arten pathologischer Stimmklänge

Hemiplegie

Lähmung einer Körperhälfte

Hirntrauma

Verletzung des Gehirns

Hochlautung

die für die Aussprache der Hochsprache zu fordernde Norm

Hochsprache

die in Aussprache, Wortschatz und Syntax als vorbildlich angesehene Sprachform

Holophrase

Einwortsatz

Homophonie

Wortgleichklang z.B. Rad - Rat

Hörbahn

Nervenverbindung zwischen Innenohr und Hörzentrum des Gehirns

Hörschwelle

Schalldruckpegel, bei welchem ein Ton gerade eben hörbar wird

Hörsturz

plötzlich auftretende Innenohrschwerhörigkeit, z.B. durch eine Durchblutungsstörung

Hospitalismus

alle körperlichen und seelischen Veränderungen, die bei Entzug oder häufigem Wechsel der Bezugsperson auftreten können

Hyperfunktionelle Dysphonie

Stimmstörung, die durch pathologisch erhöhte Muskelaktivität, Spannung und Atemdruck am Stimmorgan und Ansatzrohr entsteht

Hyperkinese

allgemeine Bewegungsunruhe, aber auch unwillkürliche Bewegungen bei zentralen Erkrankungen

Hypersalivation

vermehrter Speichelfluss

Hypertonus, hyperton

hier: übermäßige Muskelspannung

Hyperventilation

übermäßig schnelle und tiefe Atmung

Hypofunktionelle Dysphonie

Stimmstörung, die durch ein Zuwenig an Muskelaktivität, Spannung und Atemdruck am Stimmorgan und Ansatzrohr entsteht

Hypopharynx

Kehlkopfrachen

Hypotonus, hypoton

hier: zu geringe Muskelspannung

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I - Idiom bis Iterationen

Idiom

Spracheigentümlichkeit einer Bevölkerungsgruppe oder eines Standes

Indikation

Erforderlichkeit einer bestimmten Behandlung oder eines Heilverfahrens

Infantilismus

Verharren auf einer kindlichen Entwicklungsstufe

Inhibition

Hemmung

Initialstottern

Auftreten des Stotterns überwiegend beim Anfangslaut eines Wortes

Inspiration

Einatmung

Insult

Anfall

interdental

zwischen den Zähnen liegend

Interdentalität

Lautbildung mit der Zunge zwischen der oberen und der unteren Zahnreihe z.B. beim "Lispeln". Betroffen sind häufig die Laute s, z, sch, aber auch die Laute t, d, l, n können interdental gebildet sein

Ischämie

Blutmangel infolge Einschränkung der arteriellen Blutzufuhr

Iterationen

Silbenwiederholungen

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J - Jargon bis Jargonaphasie

Jargon

Sprache einer bestimmten sozialen Schicht oder Gruppe

Jargonaphasie

Form der Aphasie mit reichlicher, jedoch nahezu unverständlicher Sprachproduktion bei fehlendem Sprachverständnis aber intakter Prosodie

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K - Kappazismus bis kranial

Kappazismus

fehlerhafte Aussprache des K-Lautes

Kasus

grammatikalischer Fall (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ)

Katarrh

Entzündung der Schleimhäute mit vermehrter Sekretabsonderung

Kinästhesie

Bewegungsgefühl, Muskelsinn, Wahrnehmung z.B. von Stellung, Spannung und Bewegung von Körperteilen

klonisches Stottern

Laut-, Silben- oder Wortteilwiederholungen

Kochlea, Cochlea

Schnecke; beinhaltet das Hörorgan

Kommunikation

Verständigung zwischen Gesprächspartnern

Kompensation

Ausgleich

Konjugation

Beugung der Verben

kongenital

angeboren

Konsonanten

Mitlaute; alle Sprachlaute außer den Selbstlauten (Vokalen) a, e, i, o, u, und den Umlauten ä, ö, ü

Konsonantenverbindungen

alle aufeinander folgenden Konsonanten z.B. br, bl, kl, dr usw.

kostoabdominale Atmung

gemischte, physiologische Atmung, die sich aus Anteilen von Brust- und Bauchatmung zusammensetzt

kranial

zum Schädel gehörend

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L - labial bis LRS

labial

die Lippen betreffend

Lallphase

spielerisches, spontanes Auftreten von Lautäußerungen ab dem 2. Lebensmonat (1. L.); die 2. L. ab dem 5. Lebensmonat tritt bei gehörlosen Kindern nicht oder nur minimal auf

Laryngektomie

chirurgische Entfernung des Kehlkopfes

Laryngitis

Kehlkopfentzündung

Laryngoskopie

Untersuchung des Kehlkopfes mit Hilfe eines Spiegels oder Endoskops

Larynx

Kehlkopf

Läsion

Schädigung, Verletzung

latent

verborgen, verdeckt

lateral

seitlich, die Seite betreffend

lateralis

im Zusammenhang mit der Artikulation gebraucht. Beim Schetismus l. oder Sigmatismus l. strömt die für die Bildung des Lautes benötigte Luft seitlich anstatt zentral heraus

Lateralität

Seitigkeit des Körpers oder bestimmter Körperpartien, Bevorzugung einer Körperhälfte z.B. Händigkeit

Legasthenie, Lese- Rechtschreibschwäche

spezielle Störung der Beziehung zwischen geschriebenem und gesprochenem Wort

Lexikon

Bezeichnung für den Wortschatz, der differenziert wird in aktiv (alle Wörter, die für den Sprachgebrauch zur Verfügung stehen) und passiv (alle Wörter, deren Bedeutung verstanden wird)

lingual

die Zunge betreffend

Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte

angeborene Missbildung, die sich von den Lippen bis zum Gaumen erstreckt, mit ein- oder beidseitiger Spaltbildung

Lippenspalte

"Hasenscharte"; ein- oder beidseitige Spaltbildung der Lippe

Lispeln

interdentale (zwischen den Zähnen) Bildung des S-Lautes vgl. Sigmatismus

Logopädie

Methodenlehre zur Diagnose und Behandlung von Sprech-, Sprach- und Stimmstörungen

Logophobie

Sprechangst

LRS

Lese-Rechtschreib-Schwäche

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M - Makroglossie bis Mutismus

Makroglossie

vergrößerte Zunge z.B. bei Down-Syndrom

Mandibula

Unterkiefer

Maxilla

Oberkiefer

MCD

Minimale Cerebrale Dysfunktion; minimale Beeinträchtigung von Hirnfunktionen

Meningitis

Hirnhautentzündung

MFT

Myofunktionelle Therapie; Training zur Verbesserung der Zungen- und Mundmotorik und Etablierung eines physiologischen Schluckvorganges

Mittelohrentzündung, Otitis media

Ohrentzündung des Mittelohres mit Beeinträchtigung des Hörvermögens. In sensiblen Phasen während der Sprachentwicklung, kann diese nachhaltig beeinträchtigt werden

Modalität

jeder sensorische Kanal, durch welchen Informationen erhalten werden können: visuell, auditiv, taktil etc.

monaural

mit einem Ohr

Morphem

kleinste, bedeutungstragende Einheit grammatikalischer Analyse z.B. Früh-stück, Früh-ling

motorisch

die Bewegung betreffend

Multiple Sklerose (MS)

Erkrankung des Zentralnervensystems, mit verstreuten Zerfallsherden der Markscheiden im Gehirn und Rückenmark. Sie kann in Schüben, in unterschiedlichen Zeitabständen und mit unterschiedlicher Stärke verlaufen und mit Sehstörungen, Blasen- und Mastdarmstörungen, Koordinationsstörungen, Gangunsicherheit und Lähmungen einhergehen

Mundatmung

entsteht bei Verhinderung der Nasenatmung (Schnupfen, Allergie, Verkrümmung der Nasenscheidewand etc.) und bei gewohnheitsmäßig offener Mundhaltung

Mundvorhofplatte

Platte aus Kunststoff zur Behandlung von Lutschgewohnheiten, Mundatmung und leichten Formen von offenem Biss

Muskeltonus, Tonus

Spannungszustand des Muskels

Mutation

Stimmbruch, ausgelöst durch hormonell gesteuertes Wachstum der Stimmlippen

Mutismus

seelisch bedingte Sprechunfähigkeit oder Sprechverweigerung bei normalem Sprechvermögen; Elektiver Mutismus: Sprechverweigerung beschänkt auf bestimmte Situationen und/oder Personen

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

N - Nasalität bis Noxe

Nasalität

erwünschte Nasenresonanz z.B. beim Singen

Nasallaute

Laute m, n, ng

Näseln

Rhinophonie; pathologische Veränderung des Stimmklangs, Luft entweicht beim Sprechen unphysiologisch durch die Nase (offenes Näseln/Rhinophonia aperta) oder zu geringe Nasenluftdurchgängigkeit beim Sprechen (geschlossenes Näseln/Rhinophonia clausa) z.B. bei Schnupfen oder Allergie. Gemischte Formen können auftreten (gemischtes Näseln/Rhinophonia mixta)

Neck-Dissection

Entfernung von Halsmuskulatur und Ausräumung von Lymphknoten im Rahmen einer Laryngektomie

Neologismen

Wortneubildungen z.B. "Saubstauber"

Noxe

Schadstoff, Schädlichkeit

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O - offener Biss bis Otitis

offener Biss

obere und untere Zahnreihe sind nicht geschlossen, teilweise vergrößerter Abstand der Zahnreihen zueinander, häufig als Folge verstärkten und zu langen Lutschens an Daumen oder Schnuller (lutschoffener Biss). Der offene Biss kann frontal oder auch seitlich auftreten (ein- oder beidseitig)

Okklusion

die "Verzahnung" der Zahnreihen

olfaktorisch

den Geruchssinn betreffend

oral

zum Mund gehörend

orale Habits

Gewohnheiten im Mundbereich, z.B. Lutschen am Daumen, Finger, Schnuller oder Stoffzipfel, Nägel-, Lippen- oder Wangenbeißen

Orthognathie

richtige Kieferstellung mit regelrechtem Biss

Ortholalie

regelrechte Lautbildung

Orofaziale Dysfunktion

Störung des Muskelgleichgewichtes im Mund-, Gesichtsbereich; Kennzeichen sind u.a. offener Mund mit Mundatmung, Vorlagerung der Zunge, zuviel oder zuwenig Spannung im Bereich der Zungen-, Mund- und Gesichtsmuskulatur

Ösophagus

Speiseröhre

Ösophagus(ersatz)stimme

Sprechhilfe, Sprechmethode nach Laryngektomie, "Rülps-Sprache"

oticus

zum Ohr gehörend

Otitis

Ohrentzündung; O. externa (Entzündung des Gehörgangs), O. media (Mittelohrentzündung)

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P - Pädaudiologie bis Psychosomatik

Pädaudiologie

Lehre von den kindlichen Hörstörungen

Palatum

Gaumen

Paraphasie, phonematische

durch Ersetzen, Auslassen, Umstellen oder Hinzufügen eines Lautes veränderter Wortlaut, (z.B. Brus statt Bus, Kaber statt Kabel, etc.)

Paraphasie, semantische

fehlerhafte Verwendung eines Wortes, mit Bedeutungsnähe zum Zielwort (z.B. Socke statt Schuh)

Parazentese

Trommelfellschnitt zum Eiterabfluss bei Otitis media

Parese

leichte oder unvollständige Lähmung

Paukendrainage

Röhrchen im Trommelfell zur Belüftung oder zum Sekretabfluss bei Otitis

Paukenerguss

Flüssigkeitsabsonderung der Mittelohrschleimhäute bei Tubenkatarrh

peripher

außen, zur Außenseite

Perseveration

dauernde ungewollte Wiederholungen von Lauten, Wörtern, Sätzen, Handlungen

Perzeption

Wahrnehmung; Aufnahme und Verarbeitung von Umwelt- und Körperreizen durch die Sinnesorgane

Pharyngitis

Rachenschleimhautentzündung

Pharynx

Rachen

Philtrum

hier: Rinne zwischen Nase und Oberlippe

Phonation

Stimmgebung

phonematische Differenzierung

lautliche Unterscheidung

Phoniater

Facharzt für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen, HNO-Arzt mit Zusatzausbildung

Phoniatrie

Stimmheilkunde; ärztliches Spezialgebiet der Untersuchung und Behandlung von Hör-, Stimm-, Sprech-; und Sprachstörungen

Plegie

vollständige Lähmung

Plosivlaut

Verschlusslaut, Explosivlaut

Poltern

Redeflussstörung mit überhastetem Sprechen, bei dem Laute, Silben ausgelassen oder wiederholt werden, in differenzialdiagnostischer Abgrenzung zum Stottern

Prävention

vorbeugende Behandlung

Progenie

Unterkieferzahnreihe steht vor der des Oberkiefers

Prognathie

zu starker Überstand des Oberkiefers über den Unterkiefer

progredient

fortschreitend

Prosodie

Sprechausdrucksmerkmale, Sprechmelodie

Protrusion

starkes Hervortreten/Neigen z.B. Frontzähne oder Kiefer

Psychomotorik

Bewegungsleben, das sich nach psychischen Gesetzen vollzieht

Psychosomatik

Lehre von den körperlichen Rückwirkungen auf seelische Einflüsse

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Q

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R - Rachenmandeln bis Ruktussprache

Rachenmandeln

Adenoide; Drüsengewebe am Rachendach zwischen den Öffnungen der Eustachischen Röhre

Randkantenverschiebung

sichtbare Schleimhautverschiebung an der Außenseite der Stimmlippen bei Phonation

Recurrensparese

Lähmung eines oder beider Nerven, welche für die Stellungsänderung der Stimmlippen zuständig sind infolge einer Schädigung, Symptome: Heiserkeit, eingeschänkter Stimmumfang, auch Atemnot

Redeflussstörung

Störung und Behinderung des Sprechablaufes bei Stottern, Poltern, Dysarthrie

Regression

Zurückziehen oder -fallen auf frühere, kindliche Entwicklungsstufen

Reinke-Ödem

Verdickung der Schleimhaut an den Stimmlippen, führt zur Heiserkeit; Form einer chronischen Laryngitis

Relaxation

Entspannung

Remission

Rückbildung von Krankheitssymptomen

Respiration

Atmung

Retardierung

Verzögerung des Entwicklungstempos

rezeptiv

aufnehmend, empfangend

Rezidiv

Rückfall, Wiederkehren der Krankheit

Rhinitis

Schnupfen

Rhinophonie

Näseln; R. aperta (offenes Näseln), häufig bei Patienten mit Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten zu finden, R. clausa (geschlossenes Näseln), die so genannte "Stockschnupfen-Sprache", R. mixta (Mischform)

Rhotazismus

fehlerhafte Aussprache des R-Lautes

Ruktus

aufstoßen, rülpsen

Ruktussprache

Ösophagusstimme

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S - Sängerknötchen bis Syntax

Sängerknötchen

Stimmlippenknötchen

sagittal

jede der Mittelachse des Körpers parallele Ebene

Schädelhirntrauma

Kopfverletzung mit Schädigung des Gehirns

Schallempfindungsschwerhörigkeit

Schallwellen werden im Innenohr nicht richtig verarbeitet

Schallleitungsschwerhörigkeit

Schallwellen werden vom Mittelohr nicht bis an das Innenohr weitergeleitet

Schetismus

fehlerhafte Aussprache des Sch-Lautes

Schreiknötchen

Stimmlippenknötchen

Schwellenaudiometrie

Verfahren zur Ermittlung des individuellen Hörbereichs

Semantik

Lehre von den Bedeutungen und Inhalten der Wörter und Zeichen

Sensomotorik

Zusammenspiel zwischen Muskelbewegung und Sinnesempfindungen

sensorisch

die Sinne betreffend

Septum

Nasenscheidewand

Septumdeviation

Verkrümmung der Nasenscheidewand

Sigmatismus

fehlerhafte Aussprache der Laute der S-Reihe, z.B. beim "Lispeln" (S. interdentalis)

sinister

links

Sinus

hier: Nebenhöhlen der Nase

Sinusitis

Entzündung der Nasennebenhöhlen mit Sekretbildung

somatisch

auf den Körper bezogen

Spastik, Spasmus

vermehrter Spannungszustand der Muskulatur

Sprachentwicklungsbehinderung, SEB

umfassende und lang andauernde Beeinträchtigung der sprachlichen Entwicklung meist infolge organischer Ursachen wie Zerebralparese oder Down-Syndrom

Sprachentwicklungsstörung, SES

Beeinträchtigung, Störung und Rückstand im Bereich des Sprachverständnisses, der Lautbildung, Wortschatz, Grammatik, häufig auch begleitende Schwierigkeiten im außersprachlichen Bereich (Motorik, Sensorik etc.)

Sprachentwicklungsverzögerung, SEV

zeitliche Verzögerung der Sprachentwicklung bei sonst normalen Verlauf

Sprachschwächetypus

aufgrund familiärer Veranlagung entstandene Persönlichkeit mit erkennbaren Schwächen auf sprachlichem Gebiet, häufig mit guten mathematisch-analytischen Fähigkeiten

Sprachzentren

Broca-Zentrum, Wernicke-Zentrum

Sprechapraxie

Einschränkung der Planung von Sprechbewegungen, infolge dessen es zu häufigen "Versprechern" kommt

Stammeln

Dyslalie; Störung der Lautbildung

Stenose

Verengung

Stereognose, Stereognosie

Erkennen von Dingen durch den Tastsinn (Druck, Schwere, Temperatur, Berührung, Räumlichkeit)

Stimmband

Ligamentum vocale, Stimmlippe; elastisches Band an den Stimmlippen, bestehend aus Schleimhaut, Bindegewebe und Muskulatur

Stimmlosigkeit

Aphonie

Stimmstörung

Dysphonie; organisch oder funktionell bedingte Störung der Stimmbildung bzw. der stimmlichen Leistungsfähigkeit

Stimmlippenlähmung

Lähmung des N. laryngeus inferior (Recurrensparese) oder des N. vagus, einseitig oder beidseitig auftretend. Je nach Fixierung der Stimmlippen führt dies zu mehr oder weniger großen Beeinträchtigungen der Stimmbildung evtl. in Verbindung mit Atemnot

Stimmlippenknötchen

Schreiknötchen, Sängerknötchen; ein- oder beidseitige Verdickung an bestimmten Stellen der Stimmlippen, die zu Heiserkeit führt

Stottern

Redeflussstörung, die durch Wiederholungen von Lauten, Silben, Wörtern und /oder Sprechblockaden mit Anstieg der Muskelspannung beim Sprechen gekennzeichnet ist, in differenzialdiagnostischer Abgrenzung zum Poltern

Stridor

pfeifendes Atemgeräusch infolge verengter Luftwege

Stroboskopie

Untersuchungsmethode zur Sichtbarmachung des Schwingungsverhalten der Stimmlippen

Struma

Vergrößerung der Schilddrüse

Surditas

Taubheit

Syntax

Satzbau; die grammatikalische Art und Weise, Sprachelemente zu Sätzen zu ordnen

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T - taktil bis Tympanum

taktil

den Tastsinn betreffend

taktil-kinästhetisch

die sinnliche Wahrnehmung von Bewegungen bzw. Muskelbewegungen betreffend

Taschenfalten

faltenartige Vorwölbung der über den Stimmlippen liegenden seitlichen Kehlkopfwand vom Aryknorpel bis zum Schildknorpel

Tempus

grammatikalische Zeitform

Tinnitus

"Ohrensausen"; subjektiv wahrgenommene Geräusche (Rauschen, Pfeifen, Zischen) im Ohr, meist Ausdruck einer Innenohrschädigung

Tonaudiogramm

standardisierte Prüfung der Hörschwelle (in dB) im Frequenzbereich von 125 Hz bis 8 kHz

Tonsillen

Gaumenmandeln

Tonsillektomie

chirurgische Entfernung der Gaumenmandeln

Tonus

Spannungszustand des Muskels

toxisch

giftig

Trachea

Luftröhre

Tracheostoma

durch einen Luftröhrenschnitt hergestellte Öffnung der Luftröhre

Tracheotomie

Luftröhrenschnitt

Tuba Eustachii

Eustachische Röhre; Verbindung zwischen Nasenraum und Mittelohr

Tympanoplastik

Operative Wiederherstellung von Trommelfell und Gehörknöchelchen

Tympanum

Paukenhöhle

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U - Utterances bis Uvula

Utterances

(engl.) Äußerungen, recurring utterances

Uvula

Zäpfchen am weichen Gaumen

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V - velar bis Vokaltrakt

velar

das Gaumensegel betreffend

Velopharynx

Rachenraum um das Gaumensegel

Veloplastik, Velopharyngoplastik

Operationsmethoden zum Verschluss von Gaumenspalten

Velum

Gaumensegel, weicher Gaumen

Ventiltönchen

Glottisschlag; mit leichtem Atemdruck unterhalb der Glottisgesprengter Stimmlippenverschluss, hörbar ist ein leicht knackendes Geräusch

Vertigo

Schwindel

vestibuär

den Gleichgewichtssinn betreffend

Vestibularapparat

Gleichgewichtsorgan

Vigilanz

Wachheit

Visomotorik

Koordination von Sehen und Bewegung

Vokal

Selbstlaut

Vokaltrakt

Ansatzrohr; alle Räume oberhalb der Glottis (Stimmritze), die zur Bildung der Stimme dienen

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W - Wahrnehmung bis Wortschatz

Wahrnehmung

Aufnahme und Verarbeitung von Umwelt- und Körperreizen durch die Sinnesorgane

Wernicke-Region, Wernicke-Zentrum

Sensorisches Sprachzentrum im Schläfenlappen der dominanten Hemisphäre; "Speicher der Wortklangbilder"

Wolfsrachen

veraltete Bezeichnung für Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte

Wortfindungsstörung

im Rahmen einer Aphasie auftretende Störung, die es dem Sprecher erschwert oder unmöglich macht, ein bestimmtes Wort zu benennen

Wortschatz

Lexikon; Gesamtmenge aller Wörter eines Sprechers; aktiver Wortschatz (alle verwendeten Wörter), passiver Wortschatz (alle verstandenen Wörter)

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X

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Y

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Z - Zentralnervensystem bis Zungenstoß

Zentralnervensystem (ZNS)

Einheit von Gehirn und Rückenmark als Mittler zwischen Reiz und Reaktion zur Regelung aller lebenswichtiger Vorgänge

zerebral

das Gehirn betreffend

Zerebralparese, Cerebralparese

motorische Schwäche ausgelöst durch eine Hirnschädigung

Zischlaute

Laute s, x, z, sch

Zungenbändchen

Frenulum; verbindet die Zunge mit dem Mundboden

Zungenstoß

Vorwärtsbewegung der Zunge beim Schlucken gegen die Zahnreihen; häufig als Ursache von Zahn- und Kieferfehlstellungen
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